Motorische Entwicklung fördern: Bedeutung & Übungen für Kinder
Klettern, Hangeln, Balancieren, Springen und das eigene Körpergewicht kontrollieren: Was für Kinder nach Spielen aussieht, ist ein wichtiger Bestandteil ihrer körperlichen und motorischen Entwicklung. Jede neue Bewegung hilft ihnen, ihren Körper besser kennenzulernen, Fähigkeiten auszubauen und Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit zu gewinnen.
Doch wie entwickelt sich die Motorik bei Kindern? Warum sind Bewegung und Sport so wichtig? Und wie können Eltern, Kindergärten, Schulen und andere Einrichtungen die motorische Entwicklung gezielt fördern?
In diesem Ratgeber erfährst du, welche motorischen Fähigkeiten Kinder in verschiedenen Altersstufen entwickeln, was wissenschaftliche Studien über die Wirkung von Bewegung zeigen und warum gerade Klettern, Hangeln und Training mit dem eigenen Körpergewicht besonders vielseitige Bewegungsreize bieten.
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Was ist motorische Entwicklung? Einfach erklärt
Motorische Entwicklung bezeichnet den Prozess, bei dem Menschen ihre Bewegungsfähigkeiten im Laufe ihres Lebens erwerben, verbessern und an neue Anforderungen anpassen. Dazu gehören unter anderem das Gleichgewicht, die Koordination, die Körperkontrolle, die Beweglichkeit und die Fähigkeit, Kraft gezielt einzusetzen.
Dieser Prozess beginnt bereits im Säuglingsalter und setzt sich über die Kindheit und Jugend bis ins Erwachsenenalter fort.
Motorische Entwicklung entsteht durch das Zusammenspiel von körperlicher Reifung, Nervensystem, Sinneswahrnehmung, Bewegungserfahrungen und Umweltbedingungen.
Man unterscheidet zwei wesentliche Bereiche:
Grobmotorik: Große Bewegungen sicher beherrschen
Die Grobmotorik umfasst Bewegungen, an denen größere Muskelgruppen beteiligt sind. Dazu zählen:
-
Laufen, Rennen und Springen
-
Klettern und Hangeln
-
Balancieren und Drehen
-
Werfen und Fangen
-
Stützen, Ziehen und Drücken
-
Krabbeln und Rollen
Diese Fähigkeiten bilden eine wichtige Grundlage für sportliche Aktivitäten und zahlreiche Alltagsbewegungen.

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Feinmotorik: Kleine Bewegungen präzise steuern
Die Feinmotorik beschreibt die Kontrolle kleinerer, gezielter Bewegungen, insbesondere von Händen und Fingern.
Beispiele sind Schreiben, Malen, Knöpfe schließen oder kleine Gegenstände greifen.
Auch beim Klettern und Hangeln wird die Feinmotorik mitbeansprucht, etwa wenn Kinder unterschiedliche Griffpositionen ausprobieren und ihre Hände bewusst einsetzen.
Entscheidend ist: Motorische Entwicklung bedeutet nicht nur, stärker oder schneller zu werden. Kinder lernen vor allem, Bewegungen zu planen, zu koordinieren, zu kontrollieren und an unterschiedliche Situationen anzupassen.
Warum ist die motorische Entwicklung bei Kindern so wichtig?
Eine gut entwickelte Motorik erleichtert nicht nur das Sporttreiben. Sie kann auch die Selbstständigkeit, die körperliche Gesundheit, das Körpergefühl und die aktive Teilnahme am sozialen Leben unterstützen.
1. Körpergefühl und Körperwahrnehmung verbessern
Wer klettert, balanciert oder an einer Stange hängt, muss ständig einschätzen, wo sich der eigene Körper im Raum befindet.
Dabei werden verschiedene Wahrnehmungssysteme angesprochen, insbesondere:
-
Die Propriozeption, also die Wahrnehmung von Gelenkstellungen und Bewegungen
-
Das Gleichgewichtssystem, das die Orientierung und Stabilität unterstützt
-
Die taktile Wahrnehmung, beispielsweise beim Greifen und Festhalten
Beim Klettern müssen Kinder ihre Hände und Füße koordinieren, Abstände einschätzen und ihr Körpergewicht verlagern.
Diese Erfahrungen helfen ihnen, ihre Bewegungen zunehmend sicherer und bewusster auszuführen.
2. Muskeln, Knochen und Gelenke stärken
Bewegung belastet Muskeln und Knochen auf natürliche Weise. Altersgerechte Aktivitäten wie Springen, Klettern, Laufen und Stützen setzen wichtige Trainingsreize.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bestätigt, dass regelmäßige körperliche Aktivität bei Kindern und Jugendlichen unter anderem die muskuläre Fitness, die Knochengesundheit und die körperliche Entwicklung unterstützt.
Koordination und Gleichgewicht fördern
Koordination bedeutet, verschiedene Bewegungen zeitlich und räumlich aufeinander abzustimmen.
Beim Hangeln müssen beispielsweise Griffwechsel, Körperspannung und Gewichtsverlagerung zusammenwirken. Beim Balancieren sind kleine, fortlaufende Bewegungskorrekturen erforderlich.
Je vielfältiger Kinder solche Bewegungen erleben, desto mehr Gelegenheiten haben sie, ihre koordinativen Fähigkeiten weiterzuentwickeln.
4. Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen aufbauen
Motorische Entwicklung besitzt auch eine psychologische Dimension.
Stell dir ein Kind vor, das zunächst nur wenige Sekunden an einer niedrigen Stange hängen kann. Nach regelmäßigem Üben gelingt es ihm, länger zu halten, die Füße anzuheben oder sich selbstständig von einer Sprosse zur nächsten zu bewegen.
Solche Erfolgserlebnisse können die Selbstwirksamkeit stärken: Das Kind erlebt, dass es durch eigenes Handeln und Üben Fortschritte erzielen kann.
Aus „Das schaffe ich nicht“ wird „Ich probiere es noch einmal“.
Das ist besonders wertvoll, wenn Kinder ihre Fortschritte ohne Leistungsdruck erleben und in ihrem eigenen Tempo lernen dürfen.
5. Konzentration und geistige Entwicklung unterstützen
Bewegung fordert nicht nur die Muskulatur, sondern auch das Gehirn.
Beim Bewältigen eines Kletterparcours müssen Kinder beispielsweise Bewegungsfolgen planen, Entscheidungen treffen, ihre Aufmerksamkeit steuern und auf Veränderungen reagieren.
Die WHO beschreibt positive Zusammenhänge zwischen körperlicher Aktivität und kognitiven Gesundheitsmerkmalen bei Kindern und Jugendlichen, darunter exekutive Funktionen und schulische Leistungen.
Das bedeutet allerdings nicht, dass eine einzelne Kletterübung automatisch bessere Schulnoten verursacht. Entscheidend sind regelmäßige Bewegung, vielfältige Erfahrungen und das Zusammenspiel weiterer Entwicklungsfaktoren.
Motorische Entwicklung: Was Studien und Zahlen wirklich zeigen
Wie wichtig körperliche Aktivität für Kinder und Jugendliche ist, lässt sich wissenschaftlich belegen.
81 %
der Jugendlichen weltweit bewegten sich 2016 zu wenig.
WHO/Lancet, 11–17 Jahre60 Min.
moderate bis intensive Bewegung pro Tag im Wochendurchschnitt.
WHO, 5–17 Jahre3 Tage
pro Woche mit muskel- und knochenstärkenden Aktivitäten.
WHO, 5–17 Jahre180 Min.
vielfältige Bewegung täglich für 3- bis 4-Jährige.
WHO, davon 60 Min. intensiverStudie 1: Weltweit bewegen sich vier von fünf Jugendlichen zu wenig
Eine umfangreiche Analyse, veröffentlicht 2019 in The Lancet Child & Adolescent Health, untersuchte Bewegungsdaten von rund 1,6 Millionen Jugendlichen aus 146 Ländern und Gebieten.
Das Ergebnis: Im Erhebungsjahr 2016 erreichten 81 % der 11- bis 17-Jährigen nicht die empfohlenen Bewegungsumfänge.
Bei Mädchen lag der Anteil bei rund 85 %, bei Jungen bei rund 78 %.
Die Zahlen zeigen, dass Bewegungsmangel bereits im Jugendalter ein weitverbreitetes Problem ist.
Für Familien und Bildungseinrichtungen ergibt sich daraus eine wichtige Aufgabe: Bewegung muss einfach zugänglich sein und regelmäßig im Alltag stattfinden können.
Studie 2: Die WHO empfiehlt ausdrücklich muskel- und knochenstärkende Aktivitäten
Die WHO empfiehlt Kindern und Jugendlichen zwischen 5 und 17 Jahren im Wochendurchschnitt mindestens 60 Minuten moderate bis intensive körperliche Aktivität täglich.
Zusätzlich sollen an mindestens drei Tagen pro Woche Aktivitäten stattfinden, die Muskeln und Knochen stärken.
Dafür braucht es nicht zwangsläufig ein Fitnessstudio.
Klettern, Springen, Stützen, Hangeln und altersgerechte Körpergewichtsübungen können entsprechende Trainingsreize setzen.
Gerade deshalb ist es sinnvoll, Bewegungsräume zu schaffen, in denen Kinder diese Aktivitäten spielerisch ausführen können.

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Studie 3: Bewegung unterstützt auch die geistige und psychische Gesundheit
Die wissenschaftliche Evidenzübersicht zu den WHO-Leitlinien aus dem Jahr 2020 zeigt, dass körperliche Aktivität bei Kindern und Jugendlichen mit gesundheitlichen Vorteilen in mehreren Bereichen verbunden ist.
Dazu gehören die Herz-Kreislauf-Fitness, Muskelkraft, Knochengesundheit, kognitive Funktionen und psychische Gesundheit.
Die Forschung unterstützt damit einen ganzheitlichen Blick auf die motorische Entwicklung: Bewegung ist nicht nur ein Mittel zur Verbesserung sportlicher Leistungen, sondern ein Bestandteil gesunden Aufwachsens.
Wichtig ist die wissenschaftliche Einordnung: Diese Studien belegen den Wert körperlicher Aktivität allgemein. Sie sind kein direkter Wirksamkeitsnachweis für ein bestimmtes Klettergerüst oder Trainingsgerät.
Motorische Entwicklung nach Alter: Welche Fähigkeiten entwickeln Kinder?
Kinder entwickeln ihre motorischen Fähigkeiten in unterschiedlichem Tempo. Die folgenden Altersstufen geben deshalb eine Orientierung und keine starre Entwicklungsvorgabe.
|
Alter |
Typische motorische Entwicklung |
Geeignete Bewegungsangebote |
|---|---|---|
|
1–3 Jahre |
Gehen, erste Sprünge, Klettern, Gleichgewicht |
Krabbeln, niedrige Hindernisse, Bewegungsspiele |
|
3–6 Jahre |
Sichereres Laufen, Springen, Balancieren, Koordinieren |
Niedriges Klettern, Balancieren, Hängen mit Unterstützung |
|
6–10 Jahre |
Verbesserung von Koordination, Körperspannung und Bewegungskontrolle |
Hangeln, Klettern, Stützen, spielerische Parcours |
|
10–14 Jahre |
Verfeinerung komplexer Bewegungen, zunehmende Kraftfähigkeiten |
Körpergewichtsübungen, koordinative Herausforderungen |
|
14–18 Jahre |
Ausbau von Kraft, Ausdauer, Bewegungsqualität und sportlichen Fertigkeiten |
Strukturiertes, altersgerechtes Kraft- und Funktionstraining |
Kindergartenalter: Bewegung durch Spielen lernen
Im Kindergartenalter steht das Entdecken im Mittelpunkt.
Kinder möchten ausprobieren, sich hochziehen, über Hindernisse steigen, balancieren und ihre Umgebung aktiv erkunden.
Besonders geeignet sind abwechslungsreiche Bewegungsangebote ohne Leistungsdruck.
Beispiele sind kleine Kletteraufgaben, niedrige Balancierstrecken, Tierbewegungen und einfache Stützübungen.
Grundschulalter: Koordination und Körperkontrolle ausbauen
Im Grundschulalter können Kinder zunehmend komplexere Bewegungsfolgen lernen.
Jetzt bieten sich unter anderem Hangelspiele, verschiedene Kletterwege und einfache Übungen mit dem eigenen Körpergewicht an.
Kinder lernen beispielsweise, ihr Gewicht von einem Arm auf den anderen zu verlagern oder beim Stützen den Rumpf stabil zu halten.
Jugendalter: Kraft und Bewegungskompetenz weiterentwickeln
Mit zunehmendem Alter können Jugendliche systematischer trainieren.
Kniebeugen, Liegestütze, unterstützte Klimmzüge und weitere Calisthenics-Übungen ermöglichen es, Kraft und Bewegungstechnik schrittweise zu verbessern.
Entscheidend sind eine saubere Ausführung, eine angemessene Belastung und eine Progression, die zum individuellen Entwicklungsstand passt.
Warum Training mit dem eigenen Körpergewicht besonders wertvoll ist
Beim Körpergewichtstraining dient das eigene Körpergewicht als Widerstand. Anders als bei vielen isolierten Kraftübungen arbeiten dabei häufig mehrere Muskelgruppen zusammen.
Bewegungen wie Klettern, Hangeln, Stützen oder kontrolliertes Hochziehen erfordern nicht nur Muskelkraft, sondern auch Koordination, Gleichgewicht und Körperspannung.
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Fünf Vorteile von Körpergewichtstraining für die motorische Entwicklung
1. Funktionelle Kraft aufbauen
Beim Klettern und Hangeln werden unter anderem Arm-, Schulter-, Rücken- und Rumpfmuskulatur beansprucht. Die Kinder lernen, ihren Körper gegen die Schwerkraft zu stabilisieren und zu bewegen.
2. Mehrere motorische Fähigkeiten gleichzeitig trainieren
Eine Hangelbewegung verbindet Griffkraft, Koordination, Rumpfstabilität und räumliche Orientierung. Dadurch entstehen vielfältige Anforderungen innerhalb einer einzigen Bewegung.
3. Schwierigkeitsgrade individuell anpassen
Kinder können zunächst mit Bodenkontakt an einer Stange hängen, später ihr Gewicht teilweise und schließlich vollständig tragen. So lässt sich eine Bewegung schrittweise aufbauen.
4. Bewegungskompetenz statt isolierter Muskelkraft fördern
Im Vordergrund steht nicht, wie viele Kilogramm ein Kind bewegen kann. Vielmehr geht es darum, den eigenen Körper kontrolliert einzusetzen und Bewegungsaufgaben sicher zu lösen.
5. Motivation durch sichtbare Fortschritte unterstützen
Ein erster sicherer Hang, ein gelungener Griffwechsel oder ein selbstständig bewältigter Kletterweg können unmittelbar erlebbare Erfolgserlebnisse schaffen.
Gerade für Kinder ist dieser spielerische Zugang häufig motivierender als ein klassischer Trainingsplan.
Wichtig: Körpergewichtstraining ist nicht automatisch leicht. Ein freier Klimmzug kann beispielsweise sehr anspruchsvoll sein. Deshalb sollten Übungen immer an Kraft, Größe, Koordination und Erfahrung angepasst werden.
Die 8 besten Übungen zur Förderung der motorischen Entwicklung
Viele dieser Übungen lassen sich ohne zusätzliche Geräte durchführen. Für andere eignen sich niedrige Stangen, Sprossen oder eine entsprechend ausgestattete Bewegungsstation.
1. Balancieren
Trainiert Gleichgewicht, Konzentration und Körperkontrolle. Geeignet sind Bodenlinien oder niedrige Balancierstrecken.
2. Hängen an einer Stange
Beansprucht Griffkraft, Schulter- und Rumpfmuskulatur. Anfänger können mit den Füßen am Boden beginnen.
3. Hangeln
Fördert das Zusammenspiel von Armen, Rumpf und Gewichtsverlagerung. Anfangs mit Unterstützung und geringer Höhe.

4. Klettern an Sprossen
Trainiert Ganzkörperkoordination, räumliche Orientierung und das Zusammenspiel von Händen und Füßen.

5. Bärengang
Fördert Schulterstabilität, Körperspannung und die koordinierte Bewegung von Armen und Beinen.
6. Kniebeugen
Trainieren Beinmuskulatur, Gleichgewicht und kontrollierte Bewegungsabläufe. Für Anfänger reicht das eigene Körpergewicht.
7. Erhöhte Liegestütze
Fördern Stützkraft und Rumpfstabilität. Je höher die Hände positioniert sind, desto leichter wird die Übung in der Regel.
8. Froschsprünge
Trainieren Sprungkoordination, Beinmuskulatur und Landekontrolle. Kurze, kontrollierte Sprungfolgen genügen.
Beispiel: 15 Minuten spielerisches Motoriktraining
Dieses Beispiel eignet sich für Kinder im Grundschulalter und kann je nach Entwicklungsstand vereinfacht werden.
|
Dauer |
Aktivität |
|---|---|
|
3 Minuten |
Laufen, Hüpfen und lockeres Aufwärmen |
|
3 Minuten |
Balancieren und kleine Sprungaufgaben |
|
3 Minuten |
Niedriges Klettern und unterstütztes Hängen |
|
3 Minuten |
Bärengang, Kniebeugen und leichte Stützübungen |
|
3 Minuten |
Freies Bewegungsspiel und lockerer Abschluss |
Es geht dabei nicht um maximale Wiederholungszahlen, sondern um eine abwechslungsreiche, sichere Bewegungserfahrung.
Motorische Entwicklung fördern mit dem Family Cube von FITNESSKIT
Wie lässt sich regelmäßige Bewegung so in den Alltag integrieren, dass Kinder freiwillig und mit Freude aktiv werden?
Eine Möglichkeit sind vielseitige Bewegungsstationen, die unterschiedliche Übungen an einem Ort ermöglichen.
Genau hier setzt der Family Cube von FITNESSKIT an.

Der Family Cube verbindet ein Outdoor-Klettergerüst mit einer funktionellen Trainingsstation. Er bietet Möglichkeiten zum Klettern, Hangeln, Turnen und altersgerechten Körpergewichtstraining.
Das Besondere: Seine verstellbaren Stangen und unterschiedlichen Trainingselemente ermöglichen es, Bewegungsaufgaben für verschiedene Körpergrößen und Leistungsstände zu gestalten.
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Ein Bewegungsort für die ganze Familie
Modulares Outdoor-Klettergerüst aus Metall mit verstellbaren Trainingsstangen.
Welche motorischen Fähigkeiten können am Family Cube trainiert werden?
|
Element des Family Cube |
Bewegungsaufgabe |
Motorischer Schwerpunkt |
|---|---|---|
|
Sprossenleiter |
Klettern und Umgreifen |
Ganzkörperkoordination |
|
Hangelmöglichkeiten |
Unterstütztes Hangeln |
Griffkraft, Rumpfstabilität |
|
Niedrige Stangen |
Hängen, Stützen, Hochziehen |
Kraft und Körperkontrolle |
|
Verstellbare Stangen |
Erhöhte Liegestütze |
Stützkraft, Körperspannung |
|
Klimmzugstange |
Unterstützte Zugbewegungen |
Kraft und Bewegungskoordination |
|
Aufhängungen für Zubehör |
Geeignete Übungen mit Ringen oder Bändern |
Koordination und Stabilität |
Die Trainingsmöglichkeiten hängen von der jeweiligen Ausstattung und dem verwendeten Zubehör ab.
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Ein Bewegungsgerät, das mit den Anforderungen mitwächst
Der Family Cube ist nicht nur auf eine einzelne Altersgruppe ausgelegt.
Im Kindergartenalter stehen spielerische, bodennahe Bewegungsaufgaben im Vordergrund. Schulkinder können zunehmend anspruchsvollere Kletter- und Hangelbewegungen ausprobieren. Jugendliche und Erwachsene können die Station für Calisthenics und funktionelles Krafttraining nutzen.

Dadurch entsteht ein langfristig nutzbarer Bewegungsraum.

Die Übungen müssen dabei immer zur jeweiligen Person passen. Besonders bei kleinen Kindern sind eine unmittelbare Aufsicht, geeignete Griffhöhen und eine sichere Umgebung wichtig.
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Warum der Family Cube für Kindergärten, Schulen und Einrichtungen interessant ist
Bewegungsförderung ist nicht ausschließlich eine Aufgabe der Eltern. Auch Kindergärten, Schulen, Vereine und Freizeiteinrichtungen können Kindern vielfältige motorische Erfahrungen ermöglichen.
Für Kindergärten und Kitas
Im Kindergarten steht das spielerische Entdecken im Mittelpunkt.
Mit altersgerecht eingerichteten, niedrigen Bewegungsstationen lassen sich unter anderem Kletter-, Greif- und Stützaufgaben anbieten.
Solche Bewegungsangebote können in angeleitete Bewegungseinheiten eingebunden werden.
Für Grundschulen und weiterführende Schulen
Im schulischen Umfeld können Kletter- und Körpergewichtsübungen den Sportunterricht und geeignete Bewegungsangebote ergänzen.
Mögliche Einsatzformen sind Bewegungsparcours, Koordinationsaufgaben, Stationstraining und altersgerechte Calisthenics-Einheiten.
Durch unterschiedliche Schwierigkeitsgrade können Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen motorischen Voraussetzungen teilnehmen.
Für Vereine und Jugendeinrichtungen
Ein vielseitiges Trainingsgerät kann gemeinsame Bewegungsangebote erleichtern.
Während jüngere Kinder spielerisch klettern, können ältere Jugendliche beispielsweise kontrollierte Zug- und Stützübungen erlernen.
Dadurch lassen sich unterschiedliche Bewegungsangebote an einem Ort organisieren.
Für Familien
Zu Hause entsteht durch eine fest verfügbare Bewegungsstation die Möglichkeit, Sport und Spiel unkompliziert in den Alltag einzubauen.
Kinder können sich gemeinsam mit ihren Eltern bewegen, neue Aufgaben ausprobieren und eigene Fortschritte erleben.
Ein weiterer Vorteil: Der Family Cube kann auch von Erwachsenen für funktionelles Training genutzt werden.
Hinweis für Einrichtungen: Vor einer gewerblichen oder öffentlichen Nutzung müssen die Eignung des konkreten Modells, die Herstellerfreigabe, erforderliche Sicherheitsnormen, Fallschutz, Aufsichtspflichten und gegebenenfalls eine fachgerechte Installation geklärt werden. Aus der privaten Garteneignung ergibt sich nicht automatisch eine Zulassung für öffentlich zugängliche Spielplätze oder Schulen.
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Warum gemeinsames Training auch das Selbstbewusstsein stärken kann
Bewegung ist mehr als körperliche Aktivität.
Wenn Kinder selbstständig eine neue Bewegung erlernen, erfahren sie, dass Übung und Ausdauer zu Fortschritten führen können.
Besonders beim Klettern wird dieser Lernprozess sichtbar: Zunächst erscheint eine Bewegung schwierig, dann gelingt ein einzelner Schritt und irgendwann eine ganze Bewegungsfolge.
Dabei können Kinder lernen, Herausforderungen einzuschätzen, sich erreichbare Ziele zu setzen und mit Rückschlägen umzugehen.
Auch gemeinsames Training bietet soziale Lernmöglichkeiten. Kinder können sich gegenseitig unterstützen, abwechseln, Regeln beachten und gemeinsam Erfolge feiern.
Wichtig ist, dass Erwachsene nicht nur Ergebnisse loben, sondern auch Mut, Anstrengung und individuelle Fortschritte anerkennen.
So kann motorische Förderung zugleich das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten unterstützen.
Worauf sollte man beim Motoriktraining mit Kindern achten?
Damit Kinder von Bewegung profitieren, sollte das Training vor allem sicher, abwechslungsreich und altersgerecht sein.
Wichtige Grundsätze sind:
-
Spielerisch beginnen: Bei jüngeren Kindern stehen Bewegungserfahrungen vor Trainingsleistungen.
-
Schrittweise steigern: Erst einfache Bewegungen sicher beherrschen, dann schwierigere Varianten ausprobieren.
-
Individuelle Unterschiede berücksichtigen: Nicht alle Kinder entwickeln ihre Fähigkeiten im gleichen Tempo.
-
Regelmäßig bewegen: Kurze, wiederkehrende Bewegungsangebote lassen sich gut in den Alltag integrieren.
-
Aufsicht und Sicherheit gewährleisten: Besonders bei erhöhten Kletter- und Hangelbewegungen sind geeignete Schutzmaßnahmen notwendig.
-
Freude an Bewegung erhalten: Motivation und Selbstvertrauen profitieren von erreichbaren Herausforderungen.
Bei Schmerzen, auffälligen Bewegungsproblemen oder deutlichen Entwicklungsverzögerungen ist eine kinderärztliche beziehungsweise therapeutische Einschätzung sinnvoll.
Fazit: Motorische Entwicklung beginnt mit Bewegung
Die motorische Entwicklung ist eine wichtige Grundlage für ein aktives und gesundes Leben.
Kinder lernen durch Bewegung, ihren Körper zu kontrollieren, Kraft gezielt einzusetzen, Gleichgewicht zu halten und neue Herausforderungen zu bewältigen.
Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass regelmäßige körperliche Aktivität zahlreiche Vorteile für die körperliche und psychische Gesundheit bietet. Gleichzeitig bewegen sich viele Kinder und Jugendliche nicht ausreichend.
Deshalb sollten Familien, Kindergärten, Schulen und andere Einrichtungen vielfältige Bewegungsmöglichkeiten schaffen.
Besonders Klettern, Hangeln, Balancieren und Training mit dem eigenen Körpergewicht bieten abwechslungsreiche Möglichkeiten, die motorische Entwicklung zu unterstützen.
Mit dem Family Cube von FITNESSKIT steht dafür eine vielseitige Outdoor-Trainingsstation zur Verfügung, die Spiel und funktionelles Training für unterschiedliche Alters- und Leistungsstufen verbindet.
Denn eines gilt in jedem Alter: Wer sich bewegt, lernt seinen Körper kennen. Und wer seinen Körper beherrschen lernt, gewinnt neue Möglichkeiten.